Sporenpulver
Braun, rostbraun bis tabakbraun
Ackerlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist kahl, trocken bis schmierig, möglicherweise mit Velumresten; Stiel stiele trocken, mit oder ohne Ring, teilweise wurzelnd. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Teils ESSBAR wie Südlicher Schüppling und Voreilender Ackerling, viele UNGENIESSBAR, keine gefährlichen Giftpilze in dieser Gattung bekannt
Beispielarten
- Voreilender Ackerling
- Rissiger Ackerling
- Südlicher Schüppling
- Lederbrauner Ackerling
Adermooslinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Stiel bräunlich, oft kurz oder fast fehlend; Lamellen hellbraun, herablaufend, gegabelt und mit Querverbindungen. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR, keine GIFTIGE und TÖDLICH GIFTIGE Arten
Beispielarten
- Sepiabrauner Adermoosling
- Gezonter Adernmoosling
Becherlinge
Tödlich giftig Sporenpulver
Farblos, weißlich bis gelbbraun
Becherlinge sind becherförmige Schlauchpilze. Typisch: Stiel fehlt oder kurz. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Selten ESSBAR, meist UNGENIESSBAR, vereinzelt GIFTIGE und TÖDLICH GIFTIGE Arten
Beispielarten
- Kastanienbrauner Becherling
- Gelbfleischiger Becherling
- Kronenbecherling (TÖDLICH GIFTIG)
Becherlinge, Borstenbecherlinge, Feuerkissenverwandte sind becherförmige Schlauchpilze. Typisch: Stiel nur teilweise vorhanden, bräunlich. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Halbkugeliger Borstling
- Feuerkissen
Sporenpulver
Weiß bis gelblich
Becherlinge, Haarbecherlinge, Haarbecherchen sind becherförmige Schlauchpilze. Typisch: Stiel teils vorhanden, in Kelchform übergehend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Kleines Nadelholz-Haarbecherchen
- Schneeweißer Haarbecherchen
Becherlinge, Holzbecherlinge sind becherförmige Schlauchpilze. Typisch: Stiel nicht vorhanden, auf dem Substrat aufsitzend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Kleines Nadelholz-Haarbecherchen
Becherlinge, Stromabecherlinge sind becherförmige Schlauchpilze. Typisch: Stiel teils vorhanden, in Kelchform übergehend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Astbecherling
- Zapfenschuppen-Sromabecherling
- Fichtenzapfen-Stromabecherling
Blättlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut oft fast hutlos, Fleisch rost- bis zimtbraun, zäh bis korkartig; Stiel kein. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Zaunblättling
- Tannenblättling
- Balkenblättling
Borstentrameten
Ungenießbar Borstentrameten haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Hut braun, zäh, korkartig, Oberseite stets grob behaart, Fleisch blass holzfarben; Stiel kein. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Braune Borstentramete
- Blasse Borstentramete
Boviste, Kartoffelboviste, Hartboviste (Gelbfleischige Boviste)
Bovista
Giftig Sporenpulver
Braun, olivbraun bis dunkelbraun der Stäublinge verbannt, da es immer wieder zu Unklarheiten kam. Alle diese Boviste haben im Jugendzustand weißes
Boviste, Kartoffelboviste, Hartboviste (Gelbfleischige Boviste) sind Bauchpilze mit Sporenstaub im Inneren. Typisch: Stiel wurzelansatz, meist kein direkter Stiel sichtbar; Merkmal andere als Boviste bezeichnete Arten, unter anderem der Riesenbovist. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Arten sind GIFTIG, einige UNGENIESBAR
Beispielarten
- Kartoffelboviste
- Gelbflockiger Hartbovist
Sporenpulver
purpurbraun,
Braun, dunkelbraun bis Träuschlinge violettschwarz, violettgrau bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut klebrig bis schleimig, oft mit Flöckchen; Stiel meist beringt. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
ESSBAR, meist UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Grünspanträuschling
- Blauer-Träuschling
- Riesenträuschling
Sporenpulver
Kiefer, Lärche wachsend
Braun, rostbraun bis Kremplinge olivbraun bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken bis klebrig, meist glatt, Rand lang eingerollt; Stiel zentral bis seitlich, kahl bis samtig. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
TÖDLICH GIFTIG bis bedingt ESSBAR
Beispielarten
- Kahler-Krempling
- Samtfußkrempling
Champignons, Egerlinge
Agaricus
Gemischt Champignons, Egerlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut fleischig, kahl bis schuppig, trocken; Stiel weiß, beringt, vom Hut leicht ablösbar. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Die meisten sind ESSBAR (mit Anisgeruch) und hervorragende Speisepilze, nur wenige UNGENIESSBAR, keine TÖDLICH GIFTIGEN Arten
Beispielarten
- GIFTIG sind Karbolegerling
- Perlhuhn- und Rebhuhnchampignon mit Gilbung und Karbolgeruch. ESSBAR: Zuchtchampignon
- Stadtchampignon
- Wiesenchampignon
Dachpilze bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist dachartig abgeflacht; Stiel stiel vollfleischig ohne Ring und Scheide, aus dem Holz entspringend. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Fast alle Arten ESSBAR und nur mittelmäßige Speisepilze, keine gefährlichen Giftpilze, bei einigen Arten ist Psilocybin in geringen Mengen vorhanden
Beispielarten
- Rehbrauner Dachpilz
- Schwarzschneidiger Dachpilz
Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Dickfüße (Untergattung Schleierlinge, Haarschleierlinge, Sericeocybe) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, höchstens jung schwach klebrig; Stiel zylindrisch bis keulig, nie mit gerandeter Knolle, trocken. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Meist keine Speisepilze, UNGENIESSBAR, einige GEFÄHRLICH GIFTIG oder unbekannt GIFTIGE Arten
Beispielarten
- Lila-Dickfuß
- Bocks-Dickfuß
- Weißvioletter-Dickfuß
Drüslinge haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Stiel ohne Stiel auf totem Holz aufliegend; Merkmal weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Warziger Drüsling
- Abgestutzter Drüsling
- Kandisbrauner Drüsling
Duftstachelinge
Ungenießbar Duftstachelinge tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Hut fleisch korkig; Stiel kurz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Schwarzer Duftstacheling
- Schwarzweißer Duftstacheling
Sporenpulver
Schwarz (schwarzbraun beim Heudüngerling)
Düngerlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut huthaut trocken, selten klebrig; Stiel unberingt, selten beringt, zerbrechlich faserig. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
UNGENIESSBAR, GIFTIG (teils psilocybinhaltig)
Beispielarten
- Ringdüngerling
- Glockendüngerling
Dunkelbraun, violettbraun, Schwefelköpfe schwarzviolett, graubraun
Giftig Sporenpulver
als Velum in Cortina-Zone. Velum universale bildet Stielgürtel. grauviolett, milde Arten können GIFTIG sein. TÖDLICH GIFTIG bei größeren Mengen. Verwechslung mit Schüpplinge oder Hallimasche möglich
Dunkelbraun, violettbraun, Schwefelköpfe schwarzviolett, graubraun bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, kahl bis faserig, flockig (Velumreste), hygrophan; Stiel oft langstielig, büschelig, trocken, ringlos. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Nur der Rauchblättrige Schwefelkopf ist ESSBAR, meist UNGENIESSBAR bitter, einige GIFTIG bis
Beispielarten
- Grünblättriger Schwefelkopf
- Rauchblättriger Schwefelkopf
- Sumpfschwefelkopf
Ellerlinge (Wachsblättler) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken; Stiel trocken, relativ dünn. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
ESSBAR
Beispielarten
- Glasigweißer-Ellerling
- Orange-Ellerling
Sporenpulver
Braun, schwarzbraun
Erdsterne öffnen sich bei Reife sternförmig. Typisch: Stiel kein Stiel, höchstens ein Myzelwurzelansatz, am Boden wachsend; Merkmal selten. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gewimperter Erdstern
- Halskrausen Erdstern
Sporenpulver
Braun, schwarzbraun
Erdzungen haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Stiel zungenartig zusammengedrückt, lang gezogen; Merkmal auf Erde wachsend, selten. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gemeine Haarzunge
- Grüne Erdzunge
- Gemeine Haarzunge
Sporenpulver
Braun, rostbraun bis lehmbraun, graubraun
Fälblinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schmierig, kahl; Stiel trocken, mit oder ohne Cortinareste selten beringt. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Meist GIFTIG, teils UNGENIESSBAR, keine Speisepilze. Fast alle Arten MAGEN-DARM-GIFTIG
Beispielarten
- Tonblasser Fälbling
- Weißfleischiger Fälbling
- Großer Rettichfälbling
Fältlinge
Merulius / Plicatura
Ungenießbar Sporenpulver
Weiß bis hellgelb
Fältlinge zeigen helle, leuchtende farben, weich, oft gallertartig, oft filzig ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut teils kaum Hutbildung, immer weich; Merkmal immer auf Holz wachsend, Weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Goldgelber Fältling
- Gallertfleischiger Fältling
- Kiefernfältling
Faserlinge, Mürblinge, Zärtlinge
Psathyrella
Gemischt Sporenpulver
Braun, dunkelbraun, schwarzbraun, rötlichbraun, schwarz
Faserlinge, Mürblinge, Zärtlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, meist hygrophan, schuppig, flockig oder kahl; Stiel kahl bis flockig, manchmal wurzelnd, meist ringlos. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Meist UNGENIESSBAR, Behangener Faserling ESSBAR, keine Art besonders GIFTIG, max. UNVERTRÄGLICH, selten mit Spuren von Psilocybin
Beispielarten
- Schokoladenbrauner Mürbling
- Langstieliger Faserling
Sporenpulver
Braun, lehmbraun
Filzkremplinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut haarig, bewimpert oder fast kahl, Huthaut leicht schmierig; Stiel trocken, unberingt. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Bewimperter Filzkrempling
- Metrods Filzkrempling
Sporenpulver
Gelb bis rostbraun
Flämmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut gelbfuchsig, trocken, kahl bis faserschuppig, teilweise fleischig; Stiel trocken, faserig, selten beringt. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Arten wegen Bitterkeit UNGENIESSBAR, einige Arten GIFTIG (eine Art psilocybinhaltig)
Beispielarten
- Geflecktblättriger Flämmling
- Beringter Flämmling
Sporenpulver
Haftunterlage benötigt. Sie entnehmen der Pflanze keine Nährstoffe oder Wasser, schaden also der Pflanze nicht
Flechten (Lichen) Weißlich bis gelb zeigen verschiedene farben, meist gelb, grün oder grau ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Stiel teilweise vorhanden, Spitze oft mit Sporenbehälter; Merkmal auf Holz oder Stein wachsend, kann andere Pilzarten ähnlich sein. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gewöhnliche Lepraflechte
- Becherflechte
Sporenpulver
Weißlich bis gelb
Flechten (Lichen), Blattflechten zeigen meist grau bis graugrüne farben, teils becherförmig ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Stiel teilweise vorhanden, Spitze oft mit Sporenbehälter; Merkmal auf Holz oder Stein wachsend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Stern-Schwielenflechte
- Sulcatflechte
- Lindenflechte
Sporenpulver
Fleisch: Zäh, dünn, teils sehr bitterlich. Braun
Fleischstachelinge: Braunsporstachelinge tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Hut konsistenz fleischig, nicht korkartig; Stiel zentral bis seitlich gestielt am Boden aufsitzend. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Meist UNGENIESSBAR, Habichtspilz: ESSBAR
Beispielarten
- Habichts-Stacheling
- Orangefüßiger Braunsporstacheling
- Gallenstacheling
Sporenpulver
Fleisch: Zäh, dünn, teils sehr bitterlich. Weiß
Fleischstachelinge: Weißsporstachelinge tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Hut konsistenz fleischig, nicht korkartig; Stiel zentral bis seitlich gestielt am Boden aufsitzend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Widerlicher-Stacheling
- Rötender Stacheling
- Violetter Weißsporstacheling
Gallertpilze sind gallertartige Pilze. Typisch: Stiel meist ohne Stiel auf totem Holz aufliegend; Merkmal weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Warziger Drüsling
- Abgestutzter Drüsling
- Kandisbrauner Drüsling
Gelbfüße, Schmierlinge
Essbar Sporenpulver
Braun, dunkelbraun, olivbraun, schwarzbraun
Gelbfüße, Schmierlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schleimig, schmierig, nur selten trocken; Stiel dick, weich, lang, keine Knolle oder Ring. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR
Beispielarten
- Kupferroter Gelbfuß
- Filziger Gelbfuß
- Großer (Kuhmaul) Gelbfuß
Sporenpulver
Röhren, Poren: Poren in schräg auffallendem Licht schillernd. bis bräunlich
Gelblich, blass gelblich Porlinge: Schillerporlinge sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut konsolenförmig; Stiel kein Stiel. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Erlen-Schillerporling
- Knotiger-Schillerporling
Sporenpulver
Röhren, Poren: Weitlöcherig, grau bis gelbbraun
Gelblich, blass gelblich Porlinge: Stielporlinge bis bräunlich sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut konsolenförmig, schirmförmig, oft seitlich gestielt; Stiel zäh, meist büschelig oder gesellig. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt GIFTVERDÄCHTIG, wenige ESSBAR
Beispielarten
- Kastanienbrauner Porling
- Maiporling
- Schuppiger Porling
Sporenpulver
Schwarz, olivschwarz
Gitterlinge, Tintenfischpilze haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Hut im reifen Zustand krakenartig oder wie eine weitmaschige Gitterkugel aussehend; Stiel korkartige Substanz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Tintenfischpilz
- Roter Gitterling
Sporenpulver
Gelblich, cremefarben
Glucken haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Stiel strunk an Holzreste wachsend; Merkmal braunfäuleauslöser. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR, keine GIFTIG
Beispielarten
- Krause Glucke
- Breitblättrige Glucke
Graublatt, Graublattrübling bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut mit düsteren Farben, hygrophan, trocken; Stiel relativ dünn. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Geruchloses Graublatt
- Ranzigmehliges Graublatt
Gürtelfüße, Wasserköpfe
Giftig Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Gürtelfüße, Wasserköpfe bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut wenig farbenfreudig, meist dunkle Farben, trocken, hygrophan; Stiel trocken. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
GIFTIG oder meist UNGENIESSBAR, keine Speisepilze in der Gattung
Beispielarten
- Geschmückter Gürtelfuß
- Zimtroter Gürtelfuß
Hallimasche bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, schuppig; Stiel meist beringt unterhalb des Rings, mit Schuppen. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Roh GIFTIG, alle Arten ESSBAR, wenn 20 Minuten abgekocht und das Wasser weggeschüttet wird
Beispielarten
- Gemeiner Hallimasch
- Honiggelber Hallimasch
Sporenpulver
Gelblich, rostgelb, rostbraun
Häublinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist trocken, ausbleichend, mit oder ohne Velumspuren; Stiel trocken, flockig oder kahl, selten häutig beringt. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Alle UNGENIESSBAR bis GIFTIG, sowie TÖDLICH GIFTIGE Arten mit dabei wie: Gifthäubling
Beispielarten
- Gesäumter Häubling
- Braunfüßiger Häubling
- Atkinsons Häubling
Sporenpulver
Röhren, Poren: Labyrinthartige, eckig, faltige Poren, weich, gallertartig, fältlingsähnlich. Braun
Hausschwämme, Weißsporrindenpilzverwandten zeigen meist braun bis orangegelb, weich, oft gallertartig, oft filzig ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut keine Hutbildung; Merkmal mauerwerk, Gestein oder Holz wachsend, Braunfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Goldgelber Fältling
- Gallertfleischiger Fältling
- Kiefernfältling
Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Hautköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge, Dermocybe) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut hut nicht hygrophan; Stiel trocken, teils mit farbigem Velum. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
GIFTIG, viele GIFTVERDÄCHTIG oder UNGENIESSBAR, keine Art essbar
Beispielarten
- Blutblättriger Hautkopf
- Rotgenatterter Hautkopf
Helmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist glockig, dünnhäutig, halbkugelig, kegelig, glockig, meist trocken; Stiel hohl, gebrechlich, vereinzelte Arten milchend. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
UNGENIESSBAR, einige LEICHT GIFTIG, keine Speisepilze
Beispielarten
- Rettichhelmling
- Weißmilchender Helmling
- Winterhelmling
Helmlinge, Rindenhelmlinge
Mycena
Ungenießbar Helmlinge, Rindenhelmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist glockig, dünnhäutig, halbkugelig, kegelig, glockig, meist trocken; Stiel hohl, meist glasig. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Blauer Rindenhelmling
- Geriefter Rindenhelmling
Helmlinge, Scheinhelmlinge
Mycena
Ungenießbar Helmlinge, Scheinhelmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist glockig, dünnhäutig, halbkugelig, kegelig, glockig, meist trocken; Stiel hohl, meist glasig. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Rasenscheinhelmling
- Gipsweißer Helmling
Hirschtrüffel
Ungenießbar Sporenpulver
Braun, dunkelbraun
Hirschtrüffel haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Stiel manchmal mit papiliierter Rinde; Merkmal wildschein-Delikatesse. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Kleinwarziger Hirschtrüffel
- Stacheliger Hirschtrüffel
Holzkeulen sind keulenförmig oder einfach verzweigt. Typisch: Hut außen schwarz, innen weißlich, Konsistenz holzig bis zäh; Stiel oft breit, lang gezogen, unförmig. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Vielgestaltige Holzkeule
- Langstielige Holzkeule
Sporenpulver
Weiß bis gelb
Hörnlinge zeigen keulenartig, gelb, gummiartig, nicht zerbrechlich ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Stiel röhrig-keulig, gelb, teilweise an der Spitze gegabelt; Merkmal auf Holz oder vergrabenem Holz, Folgezersetzer. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Alle UNGENIESSBAR oder bedingt ESSBAR
Beispielarten
- Klebriger Hörnling
- Zungenhörnling
Kahlköpfe (Psilocybe)
Psilocybe
Giftig Sporenpulver
Braun, dunkelbraun, violettbraun, purpurbraun, sepiabraun
Kahlköpfe (Psilocybe) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist klebrig bis schmierig, vollkommen kahl oder mit flockigen Velumreste; Stiel trocken, gewöhnlich ringlos bei europäischen Arten. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
GIFTIG (psilocybinhaltige Pilze) bei blauenden Arten, sonst UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Mist-Kahlkopf
- Trockener Kahlkopf
- Heide Kahlkopf
Sporenpulver
Weiß, gelb bis braun
Kernkeulen sind keulenförmig oder einfach verzweigt. Typisch: Stiel oft lang gezogen, dünn auf dem Substrat entspringend; Merkmal aus Früchten, z. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Hirschtrüffel Kernkeule
- Kopfige Kernkeule
Sporenpulver
Weiß bis braun
Kernkeulen, Puppenkernkeulen sind keulenförmig oder einfach verzweigt. Typisch: Stiel oft lang gezogen, dünn auf dem Substrat entspringend; Merkmal aus Insekten entspringend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Insektenkernkeule
- Raupenkernkeule
- Roßameisenpilz
- Tibetischer Raupenkeulenpilz
Keulen sind keulenförmig oder einfach verzweigt. Typisch: Stiel lang gezogen, breitlich; Merkmal fleisch färbt sich mit Eisensulfatlösung, bei Röhrenkeulen keine Verfärbung. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Teils ESSBAR: teils UNGENIESSBAR, keine Giftpilze
Beispielarten
- Abgestutzte Riesenkeule
- Herkuleskeule
- Zungenkeule
Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Klumpfüße (Untergattung Schleierlinge, Haarschleierlinge) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schmierig bis schleimig, meist trocken, nicht hygrophan; Stiel oft gerandet knollig, trocken. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
TÖDLICH GIFTIG bis UNGENIESSBAR, sehr wenige Arten ESSBAR
Beispielarten
- Anisklumpfuß
- Dottergelber Klumpfuß
Kohlenbeeren Braun bis schwarz (Holzkeulenverwandten) sind keulenförmig oder einfach verzweigt. Typisch: Hut schwarze bis rotbraune Kugel bildend; Stiel kein Stiel, halbkugeliger Pilz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Zusammengedrängte Kohlenbeere
- Vielgestaltige Kohlenbeere
- Rötliche Kohlenbeere
Kohlenbeeren, Kugelpilze
Ungenießbar Sporenpulver
Braun bis schwarz
Kohlenbeeren, Kugelpilze haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Hut schwarze holzige feste Konsistenz; Stiel kein Stiel, halbkugeliger Pilz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Kohlen Kugelpilz
- Birnen Holzkohlenpilz
Korallen (Clavulina)
Ramaria
Giftig Korallen (Clavulina) wachsen korallig oder verzweigt. Typisch: Hut mit weißlichen bis grauen Farben; Stiel keulenförmig oder korallenförmig. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Wenige ESSBAR, einige UNGENIESSBAR bis GIFTIG ODER VERDÄCHTIG, keine gefährliche Art
Beispielarten
- Graue Koralle
- Kammförmige Koralle
- Runzelige Koralle
Korallen (Ramaria)
Ramaria
Gemischt Sporenpulver
Gelblich, ockergelblich
Korallen (Ramaria) wachsen korallig oder verzweigt. Typisch: Hut korallenartig verzweigt, meist gelblich, ocker bis lachsrosa; Stiel korallenförmig. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Wenige ESSBAR, einige GIFTIG, keine TÖDLICH GIFTIGE Arten, viele UNGENIESSBAR, schützenswert
Beispielarten
- Rötliche Koralle
- Blasse Koralle
- Goldgelbe Koralle
Korkstachelinge Braun
Ungenießbar Sporenpulver
Stacheln: Stachelig, korkartig, gezont
Korkstachelinge Braun tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Hut mit elastisch, bei Reife mit bräunlichen Stacheln; Stiel gestielt, am Boden aufsitzend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Scharfer Korkstacheling
- Orangegelber Korkstacheling
Körnchenschirmlinge
Tödlich giftig Körnchenschirmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut orange, grau, hellbraun, rötlich, trocken, mit körnigem abwaschbarem Belag; Stiel körnig, mehlig, mit flockiger Ringzone oder häutigem Ring. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Meist ESSBAR (minderwertig), einige UNGENIESSBAR. Wegen Verwechslungsgefahr mit kleinen tödlichen Schirmlingen diese Pilze immer meiden
Beispielarten
- Amiant Körnchenschirmling
- Rostgelber Körnchenschirmling
Krempentrichterling, Gelblich, hell gelb Krempenritterling bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken bis klebrig, Rand lang eingerollt, Mitte im Alter meist vertieft; Stiel zentral bis seitlich, kahl bis samtig. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Selten ESSBAR, meist UNGENIESBAR, eventuell schwach GIFTIG wie Falscher Pfifferling
Beispielarten
- Dreifarbiger Krempentrichterling
- Großer Krempentrichterling
Sporenpulver
Fleisch: Gelb bis braun, im Stiel nur bedingt fest, im Hut weich, dünn, meist etwas wässrig. Leisten,
Kremplingsartige Gelblich, cremegelblich bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut zentral gestielt, oft dünnfleischig; Stiel lang, dünn oder dick, mit Leisten verwachsen. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Nur GIFTIGE Arten
Beispielarten
- Großsporiger Afterleistling
- Duftender Afterleistling
- Falscher Pfifferling
Lacktrichterlinge
Laccaria
Essbar Sporenpulver
Weißlich blasslila
Lacktrichterlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut in blau, rot, weißlich, lila bis fleischrosa, dünnfleischig; Stiel relativ dünn, hohl werdend, faserig-rillstielig. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle Arten ESSBAR
Beispielarten
- Violetter Lacktrichterling
- Rötlicher Lacktrichterling
Sporenpulver
Fleisch: Gelb bis braun, meist fest, bei Trompetenpfifferlinge dünn. Gelblich, cremegelblich Leisten: Hutschicht mit lamellenähnlichen oder aderigen Leisten, teilweise kaum sichtbar (z. B. bei der Totentrompete)
Leistlinge sind klassische Hutpilze. Typisch: Hut zentral gestielt, oft dünnfleischig; Stiel lang, dünn oder dick, mit Leisten verwachsen. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR
Beispielarten
- Echter Pfifferling
- Blasser Pfifferling
- Grauer Leistling
Lorcheln gehören zu den Lorchelartigen mit gewundenem Hut. Typisch: Hut bräunlich, sattel- oder schalenförmig, gekräuselt, gewunden, Fleisch brüchig; Stiel längsrippig hochgezogen. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
TÖDLICH GIFTIG bis UNGENIESSBAR, einige nur bedingt einige ESSBAR
Beispielarten
- Frühjahrslorchel
- Riesenlorchel
- Bischofsmütze
Milchlinge, Fransenmilchlinge, sec. Scrobiculati u.ä.
Lactarius
Giftig Sporenpulver
und Fleisch sehr scharf; nach einiger Zeit gilbend oder violett verfärbend. Weiß bis ocker DARM-BESCHWERDEN verursachen. Nach längeren Braten oder Sonderbehandlung z. B. Silieren können auch scharfe Arten ESSBAR werden
Milchlinge, Fransenmilchlinge, sec. Scrobiculati u.ä. bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut zottig bewimpert, wollig, fransig, oft gelb, braungelb, orangegelb; Stiel zylindrisch, fest, brüchig, ringlos, Farben oft wie Hut oder heller. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle milden Arten: ESSBAR. Scharfe Arten: UNGENIESSBAR bis GIFTIG. Eventuell können sie MAGEN-
Beispielarten
- Rußfarbener Milchling
- Pechschwarzer Milchling
- Mohrenkopfmilchling
Milchlinge, Reizker, Blutreizker, (Rotmilchender Milchling, Sprödblättler), Lactarius sec. Dapetes
Lactarius
Essbar Sporenpulver
Weiß bis ocker
Milchlinge, Reizker, Blutreizker, (Rotmilchender Milchling, Sprödblättler), Lactarius sec. Dapetes bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, kaum zottig, trocken oder feucht: etwas schmierig; Stiel zylindrisch, bald hohl werdend, ringlos. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle Arten mit roter Milch ESSBAR und hervorragende Bratpilze
Beispielarten
- Fichtenreizker
- Lachsreizker
- Kiefernreizker
Milchlinge, Rußmilchlinge, Lactarius sec. Plinthogali
Lactarius
Giftig Sporenpulver
nach einiger Zeit safranrosa, rosa, braunrot verfärbend. Weiß bis ocker DARM-BESCHWERDEN verursachen. Nach längeren Braten oder Sonderbehandlung z. B. Silieren können sogar scharfe Arten ESSBAR werden
Milchlinge, Rußmilchlinge, Lactarius sec. Plinthogali bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl bis samtig, matt, feucht: leicht schmierig, graubraun, rußbraun; Stiel zylindrisch, fest, brüchig, ringlos, graubraun, rußbraun, schwarzbraun. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle milden Arten ESSBAR. Scharfe Arten sind UNGENIESSBAR bis GIFTIG. Eventuell können sie MAGEN-
Beispielarten
- Rußfarbener Milchling
- Pechschwarzer Milchling
- Mohrenkopfmilchling
Milchlinge, Weiß bis satt ocker Lactarius
Lactarius
Essbar Sporenpulver
größeren Mengen GIFTIG. Die scharf und bitter schmeckenden Arten sind UNGENIESSBAR oder GIFTIG (Unverträglich). Besondere Behandlungen wie Silieren oder langes Kochen neutralisieren oft die MAGEN-DARM-REIZENDEN Substanzen von scharfen Arten
Milchlinge, Weiß bis satt ocker Lactarius bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl bis zottig, trocken oder schmierig, oft konzentrisch gezont; Stiel zylindrisch, bald hohl werdend, ringlos. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle mild schmeckenden Arten sind ESSBAR, abgesehen vom Maggipilz mit kristallklarer Milch. Dieser ist in
Beispielarten
- Wolliger Milchling
- Pfeffermilchling
- Nordischer Milchling
Milchlinge, Weißmilchlinge, LACTIFLUUS
Lactarius
Giftig Sporenpulver
Weiß bis ocker
Milchlinge, Weißmilchlinge, LACTIFLUUS bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl bis zottig, trocken oder schmierig, oft konzentrisch gezont, weiß, grau; Stiel zylindrisch, fest, brüchig, ringlos. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
I. d. R. sind alle milden Arten ESSBAR, nur wenige Arten schmackhaft. Scharfe Arten GIFTIG. Sie können heftige MAGEN-DARM-BESCHWERDEN verursachen. Nach längeren Braten oder Sonderbehandlung z. B. Silieren können sogar scharfe Arten ESSBAR werden
Beispielarten
- Wolliger Milchling
- Pfeffermilchling
- Brätling
Sporenpulver
Braun, rostbraun
Mistpilze bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut dünnfleischig, auffällig gefärbt, feucht klebrig; Stiel trocken, unberingt. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Meist UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gold-Mistpilz
- Rosafarbener-Mistpilz
- Netzaderiger-Mistpilz
Sporenpulver
Sporen bildender Fruchtschicht. Gelblich, cremefarben
Morcheln gehören zu den Morchelartigen mit wabigem Hut. Typisch: Stiel aus Hut und Stiel bestehend, innen durchgehend hohl, brüchig; Merkmal sehr gute Frühjahrespilze. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR
Beispielarten
- Speisemorchel
- Spitzmorchel
- Halbfreie-Morchel
Morcheln, Verpeln Weiß
Morchella
Essbar Sporenpulver
Fruchtschicht. hochgestellten Rillen, innen durchgehend hohl, brüchig
Morcheln, Verpeln Weiß gehören zu den Morchelartigen mit wabigem Hut. Typisch: Stiel stiel gekammert hohl, nur ganz oben flach angewachsen, Kappe nicht spitzig; Merkmal sehr gute Frühjahrespilze. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR
Beispielarten
- Böhmische Verpel
- Fingerhutverpel
Muschelinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut mit gelatinöser Schicht, fleischig; Stiel meist seitlich gestielt oder ungestielt, selten zentral gestielt. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Meist UNGENIESSBAR, sehr selten ESSBAR (minderwertig)
Beispielarten
- Erdmuscheling
- Grauer Muscheling
- Ausgebreiteter Muscheling
Nabelinge
Omphalina / Arrhenia
Ungenießbar Nabelinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut dünnhäutig, halbkugelig, kegelig, glockig, meist trocken, hygrophan; Stiel meist gebrechlich, hohl. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gefalteter Nabeling
- Grauer Nabeling
- Becherförmiger Nabeling
Nabelinge, Glöckchennabelinge
Omphalina / Arrhenia
Ungenießbar Nabelinge, Glöckchennabelinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut dünnhäutig, halbkugelig, kegelig, glockig, meist trocken, hygrophan; Stiel meist gebrechlich, hohl. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Bitterer Glöckchennabeling
- Geselliger Glöckchennabeling
Nabelinge, Heftelnabelinge
Omphalina / Arrhenia
Ungenießbar Nabelinge, Heftelnabelinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut dünnhäutig, halbkugelig, kegelig, glockig, meist trocken, hygrophan; Stiel meist gebrechlich, hohl. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Blaustieliger Heftelnabeling
- Gelber Heftelnabeling
Nabelinge, Holznabelinge
Omphalina / Arrhenia
Ungenießbar Nabelinge, Holznabelinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut dünnhäutig, flach, schirmähnlich, hygrophan, feucht: durchscheinend-gerieft; Stiel meist gebrechlich, hohl. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gelbblättriger Holznabeling
- Holz-Adermoosling
Ohrlappenpilze
Ungenießbar Ohrlappenpilze sind ohr- oder gallertartig. Typisch: Stiel fehlt; Merkmal auf Holz wachsend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle Arten UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gezonter Ohrlappenpilz
- Judasohr
- Kleines Judasohr
Öhrlinge (Becherlingsartige)
Otidea
Gemischt Sporenpulver
Farblos, weißlich bis gelbbraun
Öhrlinge (Becherlingsartige) sind becherförmige Schlauchpilze. Typisch: Stiel ohrlappenförmig am Boden haftend; Merkmal oft auf sandigem Boden wachsend. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
ESSBAR, einige Arten UNGENIESSBAR, keine Giftpilze bekannt
Beispielarten
- Eselsohr
- Zierlicher Öhrling
- Hasenohr
- Krötenöhrling
Pflanzenkrankheiten
Ungenießbar Sporenpulver
Weiß bis braun
Pflanzenkrankheiten zeigen kleine bis mittlere größe ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Merkmal auf Pflanzen wirken diese Pilze verändernd oder zerstörerisch. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Sporenpulver
Weiß bis braun
Pflanzenkrankheiten, Nacktbasidien zeigen gallertartige fleischige knollen auf der blattoberfläche ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Merkmal auf Pflanzen wirken diese Pilze verändernd oder zerstörerisch. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Alpenrosen-Nacktbasidie
- Preiselbeer-Nacktbasidies
Sporenpulver
Weiß bis braun
Pflanzenkrankheiten, Nacktbasidien zeigen unregelmäßig zungenartig oder mit länglich knolligen wucherungen an de ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Merkmal auf Pflanzen wirken diese Pilze verändernd oder zerstörerisch. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Erlen-Narrentasche
- Traubenkirschen-Narrentasche
Sporenpulver
Röhren, Poren: Unterseite mit dünner Röhrenschicht
Porlinge Weiß sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut trocken, filzig bis schuppig; Stiel nur teilweise vorhanden. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Wenige jung ESSBAR, meist UNGENIESSBAR, einige Arten unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Schuppiger Porling
- Kleiner Schuppenporling
Porlinge: Baumschwämme
Ungenießbar Porlinge: Baumschwämme sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Merkmal weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Bitterer Lärchen-Baumschwamm
- Eschen-Baumschwamm
- Rosenroter Baumschwamm
Porlinge: Feuerschwämme
Ungenießbar Sporenpulver
Weiß bis gelbbräunlich
Porlinge: Feuerschwämme sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut ohne deutlich unterscheidbare Kruste, Konsistenz holzig, stiellos; Merkmal weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gemeiner Feuerschwamm
- Eichen Feuerschwamm
Sporenpulver
Röhren, Poren: Grauweiß, gelbbraun bis schmutzigbraun
Porlinge: Filzporlinge, Gelblich, rostgelblich Dauerporlinge sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Stiel kurzgestielt; Merkmal holz, Boden und Wurzeln, Weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Gestielter Filzporling
- Dreieckiger Filzporling
Porlinge: Harzporlinge
Ungenießbar Porlinge: Harzporlinge sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut flach dunkelhütig, oberseits oft mit teerartiger, harziger Kruste; Merkmal weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Schwarzgebänderter Harzporling
- Laubholz Harzporling
Sporenpulver
Röhren, Poren: Grauweiß bis ocker, feinporig
Porlinge: Knorpelporlinge Weiß sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut flach, weißlich bis helle gelbbraune Farben; Merkmal weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Orangeporiger Knorpelporling
- Zweifarbiger Knorpelporling
Porlinge: Lackporlinge
Ungenießbar Sporenpulver
Braun, rostbraun
Porlinge: Lackporlinge sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut konsolenförmig, seltener gestielt, mit dünner Lack- oder Harzkruste; Stiel fehlt, seitlich angewachsen. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Meist UNGENIESSBAR, in Pulverform, teils Vitalpilz (Heilpilz)
Beispielarten
- Flacher Lackporling
- Wulstiger Lackporling
Sporenpulver
Röhren, Poren: Vorherrschende violette bis fleischlila Farbtöne
Porlinge: Lederporlinge Weiß sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut sehr dünnfleischig, lederig, zäh; Stiel fleisch zweischichtig aufgebaut. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Porlinge: Porenschwämme
Ungenießbar Sporenpulver
Gelblich, rostgelblich
Porlinge: Porenschwämme sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Merkmal boden, Holz und Wurzeln, Weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Sporenpulver
Gelblich, rostgelblich
Porlinge: Porenschwämme, Wachsporenschwämme sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Merkmal holz, Weißfäuleauslöser. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Sporenpulver
Röhren, Poren: Röhrenschicht mit grauen Poren, eine dunkle dünne Linie trennt die Poren
Porlinge: Rauchporlinge Weiß sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut zäh elastisch, häufig in dachziegelartigen Gruppen stehend; Stiel kein Stiel. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Angebrannter Rauchporling
Sporenpulver
Röhren, Poren: Am Stiel herablaufender unserseits mit schmaler, feinporiger, schwer ablösbarer Röhrenschicht
Porlinge: Schafporlinge, Weiß Semmelporlinge sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut trocken, matt, unregelmäßig verbogen, weiß, ocker, grau, braun, grün; Stiel kurzgestielt. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Viele ESSBAR und gute Speisepilze, im Alter bitter werdend, einige Arten UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Schafporling
- Semmelporling
- Ziegenfußporling
- Kammporling
- Grauer Rußporling
Porlinge: Schwammporlinge sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut fleisch aus zwei verschiedenen strukturierten Schichten aufgebaut; Stiel duplexstruktur. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, einige unbekannt bis GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Laubholz Schwammporling
- Dickstacheliger Schwammporling
Porlinge: Trameten
Ungenießbar Porlinge: Trameten sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut meist hell fleischig; Stiel fächerförmig, oft überlappend, ohne Stiel. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR, in Pulverform Vitalpilz (Heilpilz)
Beispielarten
- Schmetterlingstramete
- Buckeltramete
Sporenpulver
Röhren, Poren: Röhren relativ lang, feinporig, etwas herablaufend, rundporig. Weiß
Porlinge: Weichporlinge, Saftporlinge sind Porlinge mit Röhren auf der Unterseite. Typisch: Hut mit weicher saftreicher Konsistenz, etwas am Substrat herablaufend; Stiel kein Stiel. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
UNGENIESSBAR, Zimtfarbige Weichporling = TÖDLICH GIFTIG (Organschädigen), einige noch unbekannt und deswegen GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Safrangelber Weichporling
- Leuchtender Weichporling
- Safrangelber Saftporling
- Apfelbaum Saftporling
Pustelpilze zeigen klein, rundlich-oval, eierförmig, körnig ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Merkmal auf Holz, gesellig. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Aufsitzender Pustelpilz
- Orangeroter Pustelpilz
- Gelbgrünen Kugelpustelpilz
Raslinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, trocken, +/- knorpeliges Fleisch, nicht hygrophan; Stiel meist elastisch. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
ESSBAR oder UNGENIESSBAR, weiße Art galt als krebserregend GIFTIG
Beispielarten
- Brauner Rasling
- Weißer Rasling
- Blauender Rasling
Räslinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut weiß, trocken, samtig, Rand lange eingerollt; Stiel meist kurz, weiß. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
ESSBAR
Raslinge, Holzraslinge
Gemischt Raslinge, Holzraslinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, trocken, +/- knorpeliges Fleisch, kaum hygrophan; Stiel meist elastisch, faserig. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
ESSBAR oder UNGENIESSBAR
Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Rauköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge, Leprocybe) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut oft farbenfreudig, oliv, grünlich, gelblich bis orangebraun, Huthaut trocken; Stiel relativ schlank, trocken. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Einige TÖDLICH GIFTIGE Arten, viele GIFTVERDÄCHTIG oder UNGENIESSBAR, keine Art essbar
Beispielarten
- Rotschuppiger Raukopf
- Löwengelber Raukopf
Rindenpilze zeigen flache verschiedenfarbige auf dem substrat aufliegende pilze ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut selten mit Hutbildung; Merkmal auf Totholz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Ablösender Rindenpilz
- Cremefarbener Zystidenrindenpilz
- Achtsporiger Vielspor-Rindenpilz
Rindenpilze, Athelia
Ungenießbar Rindenpilze, Athelia zeigen flache verschiedenfarbige auf dem substrat aufliegende pilze ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut keine Hutbildung; Merkmal auf Totholz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Sporenpulver
Oberfläche. Braun
Rindenpilze, Borstenscheiblinge, Schichtpilzähnlich zeigen flache verschiedenfarbige auf dem substrat aufliegende pilze, hart ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut keine Hutbildung; Merkmal auf Totholz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Bergahorn Borstenscheibling
- Gefeldeter Borstenscheibling
Rindenpilze, Eckenscheibchen zeigen flache schwarze auf dem substrat aufliegende pilze ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut keine Hutbildung; Merkmal auf Totholz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Bucheneckenscheibchen
- Flächiges Eckenscheibchen
Rindenpilze, Resupinatstachelinge, Stachelinge, Schütterzahn
Ungenießbar Rindenpilze, Resupinatstachelinge, Stachelinge, Schütterzahn tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Hut keine Hutbildung; Merkmal auf Totholz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Rundsporiger Resupinatstacheling
- Ockerrötlicher Resupinatstacheling
Rindenpilze, Rindensprenger zeigen flache verschiedenfarbige auf dem substrat aufliegende pilze ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut keine Hutbildung; Merkmal auf Totholz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gemeiner Rindensprenger
- Erlenrindensprenger
Rindenpilze, Zystidenrindenpilze zeigen flache verschiedenfarbige auf dem substrat aufliegende pilze ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Hut keine Hutbildung; Merkmal auf Totholz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Aschgrauer Zystidenrindenpilz
- Eichen-Zystidenrindenpilz
- Hainbuchen-Zystidenrindenpilz
Sporenpulver
Braun, tabakbraun, schmutzig ockerbraun, olivbraun,
Risspilze bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist trocken, kegelig, glockig und mit radial einreißendem Rand; Stiel trocken, kahl, bereift oder längsfaserig, oft mit Basisknöllchen. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Fast alle GIFTIG, TÖDLICH GIFTIG oder VERDÄCHTIG, alle Arten meiden
Beispielarten
- Gefleckter Risspilz
- Strohgelber Risspilz
- Dunkelschuppiger Risspilz
- Ziegelroter Risspilz
Ritterlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut grau, grün, gelb, orangebraun, braun, wenig hygrophan, trocken oder schmierig; Stiel meist ringlos, mit fädiger Cortina. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Wenige Arten ESSBAR, viele UNGENIESSBAR, einige GIFTIG, STARK GIFTIG bis TÖDLICH GIFTIG
Beispielarten
- Grüngelber Ritterling
- Joachims Ritterling
- Grünling
Ritterlinge, Erdritterlinge
Tricholoma
Giftig Ritterlinge, Erdritterlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut wenig hygrophan, trocken oder schmierig, kahl bis schuppig; Stiel meist ringlos, mit fädiger Cortina. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Seit Neuem gelten alle Erdritterlinge als VEDÄCHTIG GIFTIG. Vom Verzehr wird abgeraten!
Beispielarten
- Schuppenstieliger Erdritterling
- Gemeiner Erdritterling
- Gilbender Erdritterling
Ritterlingsähnliche, Saumpilze bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut samtig, wollig, trocken, geschuppt; Stiel hohl, mit Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Viele ESSBAR, teilweise sind rötende Arten GIFTIG oder unverträglich
Beispielarten
- Tränender Saumpilz
- Feuerfarbiger Saumpilz
- Alpiner Saumpilz
Ritterlingsverwandte: Holzritterlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, filzig bis schuppig, grau, braun, rötlich oder gelblich gesprenkelt; Stiel gelblich, länglich, oft im modernen Holzstumpf verwachsen. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
ESSBAR (minderwertig)
Beispielarten
- Rötlicher Holzritterling
- Olivgelber Holzritterling
Röhrenkeulen sind keulenförmig oder einfach verzweigt. Typisch: Hut fädig bis, bisweilen typisch hohl; Stiel langgezogen. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Röhrige Keule
- Binsenkeule
- Weißes Spitzkeulchen
Sporenpulver
Röhren: Röhrenschicht blass, ablösbar
Röhrlinge: Blaßsporröhrlinge Gelblich, hellgelb tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut trocken, samtig bis filzig; Stiel luftkammern im Stiel, teils hohl, im Alter markig. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR
Beispielarten
- Hasenröhrling
- Kornblumen-Röhrling
Sporenpulver
Gelblich, ockergelb, Röhren: Goldgelb, leicht ablösbare Lamellen mit Querverbindungen im Grund, deswegen Übergang zum Röhrling. rostgelb
Röhrlinge: Blätterröhrling tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut bräunlich, von oben maronenröhrlingsähnlich; Stiel rotfußähnlich. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
ESSBAR (sehr guter Speisepilz)
Röhrlinge: Dickröhrlinge
Giftig Sporenpulver
Gelblich, olivocker bis Röhren: Gut ablösbare Röhrenschicht. olivbraun
Röhrlinge: Dickröhrlinge tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut oft matt, feucht: höchstens klebrig, nie schleimig; Stiel zentral, relativ dick, mit oder ohne Netzzeichnung. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
GIFTIG bis UNGENIESSBAR, mit Netzzeichnung am Stiel, ohne Netz fast alle Arten ESSBAR
Beispielarten
- Satansröhrling
- Schönfußröhrling
- Hexenröhrling
Sporenpulver
Röhren: Röhren lassen sich nur schwer vom Hutfleisch trennen, kurze Röhren weit am Stiel herablaufend
Röhrlinge: Erlengrübling Gelblich, ockergelb tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut hellbraun; Stiel wie Hut braun. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
GIFTIG (VERDÄCHTIG)
Sporenpulver
Röhren: Gelb, gut ablösbarer Röhrenschicht, manchmal leicht blauend
Röhrlinge: Filzröhrlinge Braun, olivbraun tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut filzig, meist braune Hutfarben, manchmal schmierig, leicht blauend; Stiel schlank, unbenetzt, +/- längsfaserig. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR
Beispielarten
- Brauner Filzröhrling
- Rotfußröhrling
- Falscher Rotfußröhrling
Sporenpulver
Gelblich, hellgelb grün, Röhren: Weite eckige Röhrenmündungen. olivbraun gelbgrünlich
Röhrlinge: Hohlfußröhrling tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut filzig; Stiel hohl, mit Ringzone. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
ESSBAR
Sporenpulver
Fleisch: Gelb. Braun Röhren: Röhren orange bis rubinrot. Gelb bis olivbraun
Röhrlinge: Pfefferröhrlinge, Zwergröhrlinge Röhrlinge: Raustiel-Röhrlinge tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut trocken, matt bis feinfilzig, höchstens im Alter leicht schmierig; Stiel rauschuppig, meist relativ schlank. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle Arten ESSBAR
Beispielarten
- Hainbuchenröhrling
- Birkenpilz
- Gelber Raustielröhrling
- Birkenpilze
- Rotkappen
Sporenpulver
Röhren: Röhren jung weiß, später schmutzig rosa
Röhrlinge: Rosasporröhrlinge Rosa tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut hellbraun bis dunkelbraun; Stiel brauner Stiel, dunkles Netz am Stiel. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Meist UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gallenröhrling
- Bitterröhrling
Sporenpulver
Gelbbräunlich bis Röhren: Gelblich, mit gut ablösbarer Röhrenschicht. olivbraun
Röhrlinge: Schmierröhrlinge tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut deutlich schleimig, schmierig, trocken: glänzend, selten trocken, etwas filzig; Stiel meist schlank, teilweise häutig beringt oder mit schleimiger Ringzone. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle ESSBAR, in seltenen Fällen unverträglich GIFTIG (können allergische Reaktionen auslösen)
Beispielarten
- Körnchenröhrling
- Goldröhrling
- Butterröhrling
Rosa, lachsrosa, Scheidlinge rosabraun bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schmierig oder trocken, meist kahl; Stiel vollfleischig, mit Scheide (Volva) ringlos, Basis mit häutiger Scheide. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Meist UNGENIESSBAR, selten ESSBAR
Beispielarten
- Großer Scheidling
- Wolliger Scheidling
Sporenpulver
Röhren: Röhrling mit weiß/schwärzlichem oder bräunlichen Röhren. schwarz
Rosa, rötlich, braun bis Röhrlinge: Röhrlingsverwandte tragen Röhren auf der Hutunterseite. Typisch: Hut wollig, filzig; Stiel gefasert. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
ESSBAR (extrem minderwertig)
Beispielarten
- Strubbelkopf und Düsterer Röhrling
Sporenpulver
Weiß, rosa, cremerosa, rötlich, ocker, gelblich
Rötelritterling bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut grau, blau, weiß-bläulich; Stiel faserig ohne bräunlichen Sporenpulver am Stiel (= Vgl. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Viele Arten ESSBAR, selten GIFTIG
Beispielarten
- Fuchsiger Röteltrichterling
- Violetter Rötelritterling
- Nebelkappe
Sporenpulver
Weiß, rosa, cremerosa, rötlich, ocker, gelblich
Röteltrichterling bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut grau, weiß bis orange; Stiel faserig ohne bräunlichem Sporenpulver am Stiel (= Vgl. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Viele Arten ESSBAR, selten GIFTIG
Beispielarten
- Fuchsiger Röteltrichterling
- Nebelkappe
Sporenpulver
Rosa, fleischrosa, mykologenrosa
Rötlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, kahl, selten schuppig, meist hygrophan; Stiel meist dünn, faserig. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Wenige Arten ESSBAR, viele UNGENIESSBAR, einige STARK GIFTIG
Beispielarten
- Riesenrötling
- Niedergedrückter Rötling
- Alkalischer Rötling
Rötlinge, Glöcklinge
Entoloma
Tödlich giftig Sporenpulver
Rosa, fleischrosa, mykologenrosa
Rötlinge, Glöcklinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, kahl, oft feucht: schmierig, selten schuppig, meist hygrophan; Stiel meist dünn, faserig. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Viele UNGENIESSBAR, einige GIFTIG, STARK GIFTIG bis TÖDLICH GIFTIG
Beispielarten
- Scherbengelber Rötling
- Kreuzsporiger Rötling
- Frühlingsrötling
Rötlinge, Zärtlinge
Entoloma
Tödlich giftig Sporenpulver
Rosa, fleischrosa, mykologenrosa
Rötlinge, Zärtlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, kahl, selten schuppig, meist hygrophan, oft gerieft, +/- genabelt; Stiel meist dünn, faserig. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Viele UNGENIESSBAR, einige GIFTIG, STARK GIFTIG bis TÖDLICH GIFTIG
Beispielarten
- Schmächtiger Zärtling
- Körniger Rötling
- Montaner Blaustiel-Zärtling
Rüblinge
Gymnopus / Rhodocollybia
Giftig Sporenpulver
Weiß, rosa bis cremegelb
Rüblinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, klebrig, mit gelatiner Huthaut, dünnfleischig; Stiel zäh, besonders unten braun bis schwarzsamtig, schlackiger Stiel, knorpelig. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Viele Arten ESSBAR, einige UNGENIESSBAR, einige LEICHT GIFTIG
Beispielarten
- Samtfußrübling
- Knopfstieliger Rübling
- Striegeliger Rübling
Rüblinge: Wurzelrüblinge, Wasserfuß (Wurzelrüblingsverwandt, Schwindlingsverwandt) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schirmlingsartig, gebuckelt, grau bis graubraun; Stiel hart, starr, braun, oft wurzelnd. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Grubiger Wurzelrübling = ESSBAR, sonst UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Braunhaariger Wurzelrübling
- Grubiger Wurzelrübling
Rüblinge: Zwergrüblinge, Nagelschwämme (Rindenschwammverwandte) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, matt; Stiel gelbbräunlich, Spitze heller, elastisch, wurzelnd, Basis mit Geflechtstränge. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Einige ESSBAR, sonst UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Fichtenzapfenrübling
- Milder Kiefernzapfenrübling
Saftlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut weich, farbintensiv, golden, rot, grün usw; Stiel dünn, weich. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Wenige ESSBAR, meist UNGENIESSBAR oder LEICHT GIFTIG
Beispielarten
- Kegeliger Saftling
- Schwärzender Saftling
- Mennigroter Saftling
Sporenpulver
Weiß bis Gelb
Sägeblättlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, matt; Stiel meist schuppig. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Einige minderwertig und ESSBAR, meist UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Becherförmiger Sägeblättling
- Getigerter Sägeblättling
- Schuppiger Sägeblättling
Sporenpulver
Braun, orangebraun, rostbraun
Samthäubchen (Sammethäubchen), Glockenschüpplinge, … über 150 Arten bekannt. bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken oder jung klebrig, hygrophan, bisweilen samtig; Stiel meist ringlos, Glockenschüpplinge (PHOLIOTINA) mit Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Meist UNGENIESSBAR, teils GIFTIG oder GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Milchweißes Samthäubchen
- Gerieftes Samthäubchen
Scheidenstreiflinge
Giftig Sporenpulver
im Boden steckend. Weiß
Scheidenstreiflinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut deutlich kammförmig, radial gerieft, ca; Stiel lang, grazil, brüchig, immer ringlos. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Arten ESSBAR, roh giftig
Beispielarten
- Fuchsiger Scheidenstreifling
- Orangegelber Scheidenstreifling
Schichtpilzähnlich, (Holzkeulenmyzel) sind keulenförmig oder einfach verzweigt. Typisch: Hut kein; Stiel kein Stiel, nur Fläche. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Sporenpulver
fächerförmig. Weiß zäh elastisch
Schichtpilze tragen Röhren oder Poren. Typisch: Hut wie Baumrinde auf Holz verteilend; Stiel kein Stiel, nur Fläche. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Zottiger Schichtpilz
- Blutender Schichtpilz
- Samtiger Schichtpilz
Schichtpilze, Kammpilze
Ungenießbar Sporenpulver
Weiß fleischlederig, meist weich
Schichtpilze, Kammpilze tragen Röhren oder Poren. Typisch: Hut wie weiche Baumrinde auf Holz verteilend; Stiel kein Stiel, nur Fläche. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Heidelbeer-Kammpilz
- Braunroter Kammpilz
- Orangeroter Kammpilz
Schildborstlinge
Ungenießbar Schildborstlinge haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Merkmal nur mikroskopisch von den einzelnen Arten unterscheidbar. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Bewimperter Schildborstling
- Orangeroter Schildborstling
Schimmelpilze
Ungenießbar Sporenpulver
Weiß bis braun, grün
Schimmelpilze haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Merkmal nur mikroskopisch von den einzelnen Arten unterscheidbar. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Schimmelpilz
- Grüner Schimmelpilz
- Kellerschimmel
Schirmlinge
Lepiota / Macrolepiota
Tödlich giftig Schirmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schuppig, flockig bis wollig; Stiel häutig beringt, Ring unbeweglich, oft mit bunter. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
GIFTIG, TÖDLICH, GIFTIG oder UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Glatter Schirmling
- Gelbflockiger Wollstielschirmling
Sporenpulver
Weiß (später rosa)
Schirmlinge: Egerlingsschirmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, oft hellfarbig; Stiel beringt, vom Hut leicht ablösbar. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Selten ESSBAR, viele unverträglich, verdächtig oder sogar GIFTIG, wegen Verwechslungsgefahr mit Knollenblätterpilzen sollten einige Arten gemieden werden
Beispielarten
- Seidiger Egerlingsschirmling
- Rosablättriger Egerlingsschirmling
Schirmlinge: Kleine Schirmlinge (Lepiota) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schuppig, flockig bis wollig; Stiel häutig beringt, Ring unbeweglich oder mit bunter Gürtelzone. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
GIFTIG, TÖDLICH, GIFTIG oder UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Kastanienbrauner Schirmling
- Stink-Schirmling
Schirmlinge: Kleine Schirmlinge, Faltenschirmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schuppig, flockig bis wollig; Stiel häutig beringt, Ring unbeweglich oder mit bunter Gürtelzone. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle GIFTIG oder GIFTVERDÄCHTIG
Beispielarten
- Gelber Faltenschirmling
- Gebrechlicher Faltenschirmling
- Schwarzschuppiger Faltenschirmling
Sporenpulver
Rosa, lachsrosa
Schirmlinge: Kleine Schirmlinge, Mehlschirmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut durch einen zelligen Belag, wie mehlig, reifig, bestäubt aussehend; Stiel häutig beringt, Ring unbeweglich oder mit bunter Gürtelzone. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
GIFTIG bis meist UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Violetter Mehlschirmling
- Weißer Mehlschirmling
Sporenpulver
Weiß (selten cremegelb, Basis. rosalich bis cognacfarben)
Schirmlinge: Riesenschirmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut samtig, wollig, trocken, geschuppt, nie gerieft; Stiel hohl, beweglicher Ring und frei verschiebbar, Ringwulst vom Stiel getrennt. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Viele ESSBAR, roh GIFTIG, teilweise sind rötende Arten GIFTIG oder unverträglich
Beispielarten
- Großer Riesenschirmling (Parasol)
- Safran-Riesenschirmling
Schirmlinge: Schleimschirmlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut stets schmierig, kahl; Stiel trocken bis schleimig, meist mit Ring. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
UNGENIESSBAR, sehr wenige ESSBAR
Beispielarten
- Getropfter Schleimschirmling
- Schmieriger Schleimschirmling
Schirmlinge: Stachelschirmlinge tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Hut stets schmierig, kahl; Stiel trocken bis schleimig, meist mit Ring. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
UNGENIESSBAR, sehr wenige ESSBAR
Beispielarten
- Kakaobrauner Stachelschirmling
- Spitzschuppiger Schirmling
- Igelschirmling
Schleierlinge (Haarschleierlinge) …über 800 Arten bekannt
Cortinarius
Tödlich giftig Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Schleierlinge (Haarschleierlinge) …über 800 Arten bekannt bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken bis schleimig, hygrophan oder nicht; Stiel trocken bis schleimig. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
Einige sind in der Gesamtgattung TÖDLICH GIFTIG bis UNGENIESSBAR, sehr wenige sind ESSBAR
Beispielarten
- Violetter Schleierling
- Reifpilz
- Unterarten: Schleimfüße
- Schleimköpfe
- Klumpfüße
- Dickfüße
- Rauköpfe
- Hautköpfe
- Gürtelfüße
- Wasserköpfe
- Fälblinge
Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Schleimfüße (Untergattung Schleierlinge, Haarschleierlinge, Myxacium) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schleimig; Stiel schleimig. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Einige ESSBAR, viele UNGENIESSBAR, einige Arten bitter, keine gefährlichen Giftpilze bekannt
Beispielarten
- Blaustielschleimfuß
- Heideschleimfuß
- Natternstieliger Schleimfuß
Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Schleimköpfe (Untergattung Schleierlinge, Haarschleierlinge, Phlegmacium) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schmierig bis schleimig, selten trocken, nicht hygrophan; Stiel meist trocken, selten etwas schleimig-schmierig. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
TÖDLICH GIFTIG bis UNGENIESSBAR, sehr wenige Arten ESSBAR
Beispielarten
- Seidiger Schleimkopf
- Dickblättriger Schleimkopf
Sporenpulver
Streng genommen gehören sie nicht zu den Pilzen
Schleimpilze Weiß bis gelbbraun zeigen schleimartige, gallertartig ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Merkmal übergang Pilz zum Tier und sind in einer eigenen Gruppe. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Lachsfarbener Schleimpilz
- Gelbe Lohblüte
Sporenpulver
Streng genommen gehören sie nicht zu den Pilzen
Schleimpilze, Kelchstäublinge Weiß bis gelbbraun sind becherförmige Schlauchpilze. Typisch: Merkmal übergang Pilz zum Tier und sind in einer eigenen Gruppe. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Nickender Kelchstäubling
- Grauer Kelchstäubling
- Weinroter Kelchstäubling
Schnecklinge, Wachsblättler (HYGROPHORACEA)
Hygrophorus
Gemischt Schnecklinge, Wachsblättler (HYGROPHORACEA) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut fast immer schmierig und wachsartig weich, meist kahl; Stiel schleimig oder trocken, ringlos, selten mit schleimiger Ringzone. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Die meisten sind ESSBAR, einige UNGENIESSBAR, keine Giftpilze
Beispielarten
- Elfenbein Schneckling
- Verfärbender Schneckling
Schnitzlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, meist hygrophan bräunlich; Stiel trocken, flockig, selten-beringt. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Honiggelber Erlenschitzling
- Buchenwald-Schnitzling
- Gurkenschnitzling
Schönköpfe bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut weiß oder rosa, dottergelb bis violett, trocken; Stiel meist ohne Ringzone. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
ESSBAR, UNGENIESSBAR, keine besonders gefährlichen Pilze in dieser Gattung
Beispielarten
- Maipilz
- Veilchenblauer Schönkopf
- Gegürtelter Schönkopf
Sporenpulver
Gelblich, ocker bis rostbraun
Schüpplinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut schuppig, vereinzelt trocken, oft schmierig oder schleimig; Stiel mit oder ohne Ringzone. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Wenige ESSBAR, meist UNGENIESSBAR, oft bitterlich, einige GIFTIG
Beispielarten
- Pappelschüppling
- Sparriger-Schüppling
- Goldfellschüppling
Sporenpulver
Fleisch zäh, elastisch. Kein Velum, keine Gesamthülle! Weiß
Schwindlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, winzig bis mittelgroß, häutig bis dünnfleischig, welkend, kaum faulend; Stiel rosshaarig, steif, zäh, nagelig, voll, höchstens alt hohl. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
UNGENIESSBAR, einige Arten ESSBAR, keine besonders gefährlichen Giftpilze in dieser Gattung
Beispielarten
- Nelkenschwindling
- Violetter Schwindling
- Nelkenschwindling
- Knoblauchschwindling
Schwindlinge: Stinkschwindlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut dünnhäutig; Stiel haardünn. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
UNGENIESSBAR, einige GIFTIG
Beispielarten
- Nadelstinkschwindling
- Gemeiner Stinkschwindling
Schwindlinge: Zwergschwindlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut dünnhäutig, trocken; Stiel fadendünn. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Ast-Zwergschwindling
- Aderblättriger Schwindling
Seitlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, mit oder ohne häutiges Velum; Stiel meist kurz, seitlich sitzend. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
ESSBAR, UNGENIESSBAR, selten GIFTIG
Beispielarten
- Austern Seitling
- Rillstielige Seitling
- Berindeter Seitling
Sporenpulver
Darunter fallen Pflanzen oder Bakterien, die einem Pilz ähnlich erscheinen können. Weiß bis braun …
Sonstiges (Pilze) zeigen unterschiedlicher größe und konsistenz ausgebildete Fruchtkörper. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
ESSBAR, UNGENIESSBAR, GIFTIG
Beispielarten
- Fichtenspargel
- Sternenschnäutzer
- Haareis
- Eiswolle
Stachelbärte tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Stiel weißlich, gelblich, elastisch, Fleisch meist weißlich; Merkmal weißfäuleauslöser. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Viele ESSBAR, einige UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Ästiger Stachelbart
- Igelstachelbart
- Dorniger Stachelbart
Stachelbärte, Stachelpilze, Rindenpilze
Hericium
Gemischt Stachelbärte, Stachelpilze, Rindenpilze tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Merkmal weißfäuleauslöser. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Viele ESSBAR, einige UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Ausgebreitetes Hängezähnchen
- Stachelrindenpilz
Stäublinge (Staubpilze, Bauchpilze), Boviste
Lycoperdon
Essbar Sporenpulver
Braun, olivbraun bis umberbraun
Stäublinge (Staubpilze, Bauchpilze), Boviste sind Bauchpilze mit Sporenstaub im Inneren. Typisch: Stiel meist fehlend, etwas wurzelnd, Stielteil meist steril; Merkmal am Boden und Holz wachsend. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle jung ESSBAR (wenn innen noch weiß)
Beispielarten
- Flaschenstäubling
- Stinkender Stäubling
- Riesenbovist
Sporenpulver
Gelblich, ockerfarben
Stielboviste sind Bauchpilze mit Sporenstaub im Inneren. Typisch: Hut kugelförmiger Teil oberirdisch; Stiel stielteil anfangs im Erdreich sitzend, wird durch Wind, Regen freigelegt. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gewimperter Stielbovist
- Zitzen-Stielbovist
Stinkmorchel, Hundsruten
Gemischt Sporenpulver
Grün, olivgrün
Stinkmorchel, Hundsruten gehören zu den Morchelartigen mit wabigem Hut. Typisch: Hut eiförmiges Gebilde mit Gallerthülle, phallusartig entfaltend; Stiel langstielig, breit, wie Giraffenhals ausstreckend. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Hexenei der Stinkmorchel ESSBAR, sonst UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gemeine Stinkmorchel
- Dünen Stinkmorchel. Gemeine Hundsrute
Sporenpulver
Frucht, Stacheln: Stacheln an Hutunterseite hell, brüchig
Stoppelpilze Weiß sind klassische Hutpilze. Typisch: Hut fleisch weißlich bis blass gelblich, ungezont; Stiel konsistenz mürbe, brüchig. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR
Beispielarten
- Semmelstoppelpilz
- Rotgelber Stoppelpilz
- Weißlicher Stoppelpilz
Stummelfüßchen
Ungenießbar Sporenpulver
Braun, tonbräunlich, rostbraun
Stummelfüßchen bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut relativ klein; Stiel stummelförmiger Lamellenansatz, meist ohne Stiel. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gallertfleischiges Stummelfüßchen
- Gerieftes Stummelfüßchen
Sporenpulver
Weiß, ocker bis dottergelb
Täublinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, klebrig bis schmierig, trocken, teilweise bereift, oft schön farbig; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle milden ESSBAR, nur scharfe Arten UNGENIESSBAR oder GIFTIG, keine sehr gefährlichen Giftpilze in Europa bekannt
Beispielarten
- Speitäubling
- Frauentäubling
- Speisetäubling
Täublinge, Edeltäublinge, Heterophyllae
Russula
Essbar Sporenpulver
Weiß bis cremegelb
Täublinge, Edeltäublinge, Heterophyllae bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, klebrig bis schmierig oder trocken, grün, gelbgrün, blau, braun; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Mild, selten leicht schärflich, alle ESSBAR und oft hervorragende Speisepilze
Beispielarten
- Frauentäubling
- Speisetäubling
- Reiftäubling
Täublinge, Graustieltäublinge, Decolorantes
Russula
Giftig Sporenpulver
Steilrinde bei Verletzung immer grauend. Hellgelb, cremegelb
Täublinge, Graustieltäublinge, Decolorantes bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut gelb, orange, weinrot, apfelrot, ziegelrot, kahl, klebrig bis schmierig; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Graustieltäublinge sind mild und ESSBAR und ausgezeichnete Speisepilze. Verwechslung mit dem Grauenden Speitäubling (extrem scharf) und leicht GIFTIG möglich
Beispielarten
- Weinroter Graustieltäubling
- Gelber Graustieltäubling
- Orangeroter Graustieltäubling
Täublinge, Heringstäublinge, Sektion Viridantinae, Untersektion = Russula subsect. Xerampelinae
Russula
Essbar Sporenpulver
und Pilzgeflecht. Gelb bis ockergelb grünend
Täublinge, Heringstäublinge, Sektion Viridantinae, Untersektion = Russula subsect. Xerampelinae sind Bauchpilze mit Sporenstaub im Inneren. Typisch: Hut sehr variabel, braun, grün, oliv, rot, purpur, gelbbraun usw …; Stiel zylindrisch keulig, auf Druck bräunend, keine Knolle, keinen Ring. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle Arten mild und dadurch ESSBAR
Beispielarten
- Roter Heringstäubling
- Grüner Heringstäubling
- Fleischfarbener Heringstäubling
Täublinge, Ledertäublinge, Sektion Polychromae
Russula
Giftig Sporenpulver
Satt ocker bis tief ockergelb
Täublinge, Ledertäublinge, Sektion Polychromae bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut sehr variabel, braun, grün, oliv, rot, purpur, gelbbraun usw; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Arten mild und dadurch ESSBAR. Rotstieliger Ledertäubling roh stark GIFTIG, gut und lang gegart ESSBAR
Beispielarten
- Kurzstieliger Ledertäubling
- Brauner Ledertäubling
- Gelbgrüner Ledertäubling
- Weinroter Täubling
Täublinge, Schwärztäublinge, Weiß Subsektion Nigricantinae, Untergattung Compacta
Russula
Gemischt Sporenpulver
mit Erde und Pilzgeflecht
Täublinge, Schwärztäublinge, Weiß Subsektion Nigricantinae, Untergattung Compacta bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, klebrig bis schmierig, trocken, stellenweise bereift, grau, schwarz; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring, rötend, grauend, schwärzend. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Mild bis scharf, europäische Arten meist ESSBAR. Der Speisewert wird unterschiedlich bewertet. Von ESSBAR gut bis minderwertig bis UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Dichtblättriger Schwärztäubling
- Kohlentäubling
- Scharfblättriger Schwärztäubling
Täublinge, Speitäublinge Sektionen Emetica, Emeticinae … usw …
Russula
Giftig Täublinge, Speitäublinge Sektionen Emetica, Emeticinae … usw … bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, klebrig bis schmierig oder trocken; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Arten scharf und MAGEN-DARM-GIFTIG, vorwiegend in größeren Mengen verzehrt
Beispielarten
- Kirschroter Speitäubling
- Birkenspeitäubling
- Buchenspeitäubling
Täublinge, Stachelbeertäublinge, Säufernasen, Subsektion Sardoninae, Sektion Persicinae
Russula
Giftig Sporenpulver
Hellgelb, cremegelb
Täublinge, Stachelbeertäublinge, Säufernasen, Subsektion Sardoninae, Sektion Persicinae tragen Stacheln auf der Unterseite. Typisch: Hut kahl, klebrig bis schmierig, trocken, stellenweise bereift, trüb weinrot; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Arten brennend scharf und MAGEN-DARM-GIFTIG
Beispielarten
- Stachelbeertäubling
- Dunkler Stachelbeertäubling
Täublinge, Stink- und Marzipantäublinge, Ingratae
Russula
Giftig Sporenpulver
Gelb bis ockergelb
Täublinge, Stink- und Marzipantäublinge, Ingratae bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist braun bis gelbbraun, selten graubraun bis ockergelb, Haut schmierig; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Alle Arten sind meist scharf und MAGEN-DARM-GIFTIG. Vor allem Durchfall und Bauchschmerz auslösend
Beispielarten
- Stinktäubling
- Marzipantäubling
- Morsetäubling
Täublinge, Weißtäublinge Delicinae, Sektion Plorantes (Plorantinae oder Lactarioides)
Russula
Gemischt Sporenpulver
Weiß bis gelblich
Täublinge, Weißtäublinge Delicinae, Sektion Plorantes (Plorantinae oder Lactarioides) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut kahl, klebrig bis schmierig, trocken, stellenweise bereift, weiß; Stiel zylindrisch keulig, keine Knolle, keinen Ring. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Alle milden ESSBAR, nur scharfe Arten UNGENIESSBAR - alle bei normaler Zubereitung nicht wohlschmeckend
Beispielarten
- Breitblättriger Weißtäubling
- Schmalblättriger Weißtäubling
Sporenpulver
Rosa, fleischrosa, rosabraun
Tellerlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, ungerieft, selten schwach hygrophan; Stiel langgezogen. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
ESSBAR bis meist UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Würziger Tellerling
- Gelbfuchsiger Tellerling
- Fleckender Tellerling
Sporenpulver
Rosa, fleischrosa, rosabraun
Teuerlinge, Brotkorbpilz, Vogelnestpilz zeigen schüssel mit sporenbehälter ausgebildete Fruchtkörper. Typisch: Stiel fehlt; Merkmal auf Holz oder Erde wachsend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gestreifter Teuerling
- Vollgestopfter Nestling
Sporenpulver
Braun, dunkelbraun,
Tintlinge schwarzbraun bis schwarz sind Tintlinge mit oft zerfließenden Lamellen. Typisch: Hut schuppig, haarig, glimmerig oder kahl, radial gefaltet, gefurcht; Stiel ohne oder selten mit Ringzone. In dieser Gattung sind giftige Arten enthalten.
Fast alle UNGENIESSBAR, einige Arten enthalten Coprin: GIFTIG in Verbindung mit Alkohol, nur Schopftintling ESSBAR = Vitalpilz (Heilpilz)
Beispielarten
- Glimmer-Tintling
- Weiden-Tintling
- Haustintling
- Schopftintling dieser ist ebenfalls in der Champignonsverwandschaft
- uneinheitliche Verwandtschaftszuordnung sind möglich
Sporenpulver
Weiß, cremefarben
Trichterlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut oft trichterartig vertieft, +/- gebuckelt, trocken, teils hygrophan; Stiel ringlos, wenige knorpelig-zäh z. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
ESSBAR bis UNGENIESSBAR, einige weiße Arten TÖDLICH GIFTIG
Beispielarten
- Mönchskopf
- Keulenfußtrichterling
- Grüner Anistrichterling
Trompetenschnitzlinge
Ungenießbar Sporenpulver
Gelblich, lebhaft ocker, selten rostbraun
Trompetenschnitzlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, meist hygrophan bräunlich; Stiel trocken, flockig, selten-beringt. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gemeiner Trompetenschnitzling
- Flockiger Trompetenschnitzling
Sporenpulver
Gelbbräunlich
Trüffel haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Stiel kein, maximal ein Myzelwurzelansatz; Merkmal einige Arten gelten als die teuersten Speisepilze. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Viele ESSBAR, einige Arten UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Sommertrüffel
- Périgord-Trüffel
- Großsporige-Trüffel
Sporenpulver
Schwarzbraun
Trüffelartige, Blasentrüffel haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Stiel fehlt oder Außenseite durch anliegende Geflechtwürzelchen geadert; Merkmal bodenbewohner, selten. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Alle UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Höckeriger Blasentrüffel
- Sand-Hohltrüffel
Sporenpulver
Braun, olivbraun
Trüffelartige, Wurzeltrüffel, Schleimtrüffel haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Stiel fehlt oder Außenseite durch anliegende Geflechtwürzelchen geadert; Merkmal bodenbewohner, selten. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Meist UNGENIESSBAR, nur einige aus mediterranen oder afrikanischen Gebieten importierte sind ESSBAR
Beispielarten
- Gelblicher Trüffel
- Rötlicher Trüffel
- Bunter Schleimtrüffel
Warzenpilze haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Hut farben generell dunkelbraun; Stiel meist kurz. Die meisten Arten sind ungenießbar.
Meist UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Erdwarzenpilz
- Stinkender Warzenpilz
- Blumenartiger Warzenpilz
Weichritterlinge
Melanoleuca
Essbar Weichritterlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut trocken, höchstens leicht klebrig, kahl, glänzend oder bereift, hygrophan; Stiel ringlos, Stielfleisch dunkel berindet. Mehrere Arten gelten als guter Speisepilz.
Alle ESSBAR (minderwertig)
Beispielarten
- Kurzstieliger Weichritterling
- Frühlings Weichritterling
Sporenpulver
längsfaserig, vom Hut leicht ablösbar (Sollbruchstelle). Flockengürtel des Velums universale (aus der Gesamthülle). gelblich, grünlich)
Wulstlinge, Wulstlings- Weiß (Ausnahmen Verwandte (Amanita) bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut velumflocken meist am Hut; Stiel knollen teilweise beschneidet, meist mit Ring, rübenknollig, zwiebelknollig. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
UNGENIESSBAR bis TÖDLICH GIFTIG, einige ESSBAR, roh immer giftig
Beispielarten
- Pantherpilz
- Fliegenpilz
- Perlpilz
- Gelber Knollenblätterpilz
Wurzelschnitzlinge
Phaeocollybia
Ungenießbar Sporenpulver
Braun, rostbraun
Wurzelschnitzlinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut feucht klebrig, etwas hygrophan, dünnfleischig; Stiel trocken, immer etwas wurzelnd. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Gemeiner Wurzelschnitzling und Orangeroter Wurzelschnitzling
Zählinge
Pleurotus / Lentinellus
Tödlich giftig Sporenpulver
Weiß bis gelb
Zählinge bilden Hutpilze mit Lamellen. Typisch: Hut meist übereinander dachziegelartig oder gesellig verwachsen; Stiel oft sehr kurz und in den Hut integriert, zäh, faserig. In dieser Gattung kommen tödlich giftige Arten vor.
UNGENIESSBAR bis TÖDLICH GIFTIG, einige ESSBAR
Beispielarten
- Aniszähling
- Buchenaderzähling
- Geschichteter Zähling
Zitterlinge sind gallertartige Pilze. Typisch: Hut konsistenz durchgehend weichlich; Stiel gelatös, selten mit festem Kern, hornartig eintrocknend. In der Gattung kommen sowohl Speisepilze als auch ungenießbare oder giftige Arten vor.
Meist UNGENIESSBAR, selten ESSBAR
Beispielarten
- Buchen-Schlauchzitterling
- Gemeiner Buchenkreisling
Zwergknäuelinge haben ein besonderes Hymenophor. Typisch: Hut muschelförmig mit gallertartiger Schicht; Stiel klein bis winzig, seitlich sitzend. Die meisten Arten sind ungenießbar.
UNGENIESSBAR
Beispielarten
- Herber Zwergknäueling
- Milder Zwergknäueling
- Violettblättriger Zwergknäueling
Faktenbasis nach mykologischer Standardliteratur und Online-Bestimmungshilfen.
Beschreibungen und Speisewert-Hinweise sind eigenständig formuliert. Diese Übersicht ersetzt
keine Bestimmung durch Fachliteratur oder Pilzsachverständige.